Das Grundmodul PSAgA enthält folgende Punkte als Minimalinhalt:

- Gesetzliche Grundlagen der CH
- Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA)
- Grundbestandteile PSAgA (Komponenten, Vor- und Nachteile)
- korrekte Anwendung der PSAgA (anziehen, anpassen, anwenden)
- korrekte Behandlung (Lagerung & Kontrolle der PSAgA)
- Prüf- und Produktnormen (PSA-Richtlinie, Euronormen, CE-Zeichen)

Downloads:

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Unser Konzept beruht auf vier Grundsätzen

  1. Theorie in Praxis integriert
    Theoretisches Wissen wird bei der Erläuterung jeder Übung einleitend vermittelt und nicht über Stunden in einem Theorielokal
  2. Wenig "Standzeiten"
    Es gibt nichts unproduktiveres als alle schauen zu, wenn einer was tut
    Mit einer gut geplanten Schulung können die Kursteilnehmer praktisch lückenlos beschäftigt werden.
  3. Elektrizitätslose Schulung
    Die Schulung soll zwar durchaus mit Präsentationsfolien mit Beamer erfolgen können. Alle Folien sind aber so gestaltet, dass diese auch als Plakate für Arbeitsplätze geeignet sind
  4. Grundmodul plus branchenbezogene Zusatzmodule, Rettungsmodul
    Das Grundmodul (PSAgA - Grundwissen und prinzipielle Anwendung) soll für alle Personenkreise identisch vermittelt werden. Weiterführende Module / Übungen werden branchenbezogen weiterentwickelt, so dass die Schulungen die Firmenbedürfnisse möglichst gut abdecken. Für die Rettung wird ein eigenes Modul erarbeitet

Das nötige technische Hintergrundwissen zu den Plakaten & Übungen wird durch ein kleines Handbuch sowie diese Webseite verfügbar gemacht.

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Der Ausbildner / Instruktor muss fast jedem Teilnehmerbedürfnis gerecht werden können.

 

Dies ist nur bei einer vertretbaren Gruppengrösse möglich

Erfahrungsgemäss darf die Gruppengrösse nicht mehr als 6-8 Personen pro Instruktor umfassen.

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  • Eine angemessene Ausbildung für Personen ohne wesentliche Vorkenntnisse im Umgang mit PSAgA dauert erfahrungsgemäss mindestens einen ganzen Arbeitstag und beinhaltet eine einfache Rettung mit einem Rettungsgerät nach unten.
  • Spezielle Rettungstechniken sind separat zu erlernen.

Gefährdungsermittlung und Massnahmenplanung:

mrdokeos thinkeranimIn der Praxis müssen in der Arbeitsvorbereitung (AVOR) Arbeitsschritte mit Absturzrisiken seriös beurteilt und passende Massnahmen festgelegt und veranlasst werden.

Die Erfahrung aus unzähligen Unfällen hat folgendes gezeigt:
Wo bezüglich Absturzrisiken die AVOR vernachlässigt worden ist, wird oftmals improvisiert oder noch schlimmer ungesichert gearbeitet!

Eine simple Gefährdungsermittlung und damit verbundene Massnahmenplanung ist kein Hexenwerk!
Kein Projekt ist zu klein, um die Ausrede gelten zu lassen, dass der Aufwand hierfür unverhältnismässig wäre.

Zum Erstellen einer Gefährdungsermittlung ist in erster Linie Praxiswissen und gesunder Menschenverstand gefragt!


Im Downloadbereich findet man diese Excel-Datei, welche für verschiedene Zwecke vorbereitete Hilfsmittel enthält:

  • kompakte Gefährdungsermittlung für Klein- oder Teilprojekte für PSAgA, Arbeiten am hängenden Seil in Gewerbe, Industrie und im Fels
  • QM-Formulare für die Montage von temporären und permanenten Anschlageinrichtungen / Anschlagpunkten

 

Die Suva bietet sehr viele Hilfsmittel und informative Broschüren zum Thema an:

www.suva.ch/waswo

 

 

 

 

Regelmässig wird die Frage gestellt, wer denn PSAgA - Materialprüfung durchführen dürfe und ob dazu ein bestimmter Kurs notwendig sei.

Dieser Abschnitt soll hierüber Klarheit verschaffen:

  • Es gibt keine präzise gesetzliche Grundlage zu diesem Thema. (Vergl. VUV Art. 32 a / 32b)
  • Entsprechend darf dies jeder, welcher das Material nach Herstellerangaben prüfen kann und über die nötige Qualifikation (ggfs. auch nach Herstellerangaben) verfügt.
    Das heisst: für jedes Produkt (Auffanggurt, Karabiner, Seil, Seilkürzer, Höhensicherungsgerät etc. muss die Wartung / Kontrolle exakt nach Gebrauchsanleitung des jeweiligen Herstellers erfolgen und muss dokumentiert sein.
  • Der PSAgA Sachkundige (Kontrolleur) muss sich bewusst sein, dass seine Kontrolle eine Verwendungsfreigabe für eine weitere Verwendungsperiode darstellt.

 

Hinweis:
Wenn der jeweilige Hersteller verlangt, dass für sein Produkt für die Wartung eine Ausbildung bei ihm absolviert werden muss (z.B. HSG) muss das respektiert werden.

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  • Schulung

    Arbeiten mit PSAgA dürfen nur durch nachweislich ausgebildetes und der Situation angepasst ausgerüstetem Personal ausgeführt werden (VUV 5 & 8).

    Die Rettung ist dabei jederzeit durch eigene Mittel der Baustelle sicherzustellen.


    Leider gab es bis anhin noch riesige Unterschiede bezüglich Inhalte und Dauer von Schulungen für PSAgA.
    Schulungen von 30 Minuten Dauer und 15 Teilnehmer waren keine Seltenheit.

    Die Ursachen hierfür sind vielfältig und können sowohl beim Auftraggeber (Firma) wie auch beim Schulungsanbieter liegen.

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  • Schulungsunterlagen

    Vermehrt erkennen Firmen die Notwendigkeit, Ihre Mitarbeiter bezüglich Arbeiten mit Absturzrisiken, insbesondere im Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) zu schulen.

    Leider gab es bis anhin noch riesige Unterschiede bezüglich Inhalte und Dauer solcher Schulungen.

    Die Ursachen hierfür sind vielfältig und können sowohl beim Auftraggeber (Firma) wie auch beim Schulungsanbieter liegen.

    Der Schweizerische Höhenarbeiter- und Riggingverband, der Schweizerische Bergführerverband und die Suva haben deshalb in den Jahren 2009 & 2010 in einer Arbeitsgruppe entsprechende Grundlagen und Hilfsmittel zur Standardisierung von solchen Schulungen ausgearbeitet.

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